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Samstag, 18.11.2017

Nachrichten

Von: Ralf Chlosta, 02.07.2017, 10.00 Uhr

60. Konfirmationsjubiläum in der Matthäuskirche

Text: Gabi Dette


Bild: Gabi Dette

„Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat…“, das beteten am ersten Julisonntag dreizehn Damen und Herren, die vor 60 Jahren von Pfarrer Lacher - damals noch in der Lutherischen Pfarrkirche - eingesegnet worden waren. Anhand einer schön mit Sommerblumen geschmückten Leiter und der biblischen Geschichte von Jakobs Traum von der Himmelsleiter beschrieb Pfarrerin Kirchhoff-Müller die Stufen des Lebens, das Auf und Ab des Lebensweges. Dem Konfirmationssegen folgte oft die Berufsausbildung, möglicherweise Ehe und Familienzeit, Arbeitsleben, Ruhestand. Welche Träume aus der Jugendzeit haben sich erfüllt, welche nicht? Wo hat man die Hand Gottes gespürt und wo nicht? So wie Jakob trotz seines Fehlverhaltens den Segen Gottes erhielt, so können auch wir trotz unserer Unvollkommenheit immer wieder spüren, dass uns Gottes Segen weiter durch das Leben trägt. Das ist ein Grund, Gott für das Jubiläumsfest zu danken und zu loben. Bevor Pfarrerin Kirchhoff-Müller die Jubilare nochmals segnete, wurde der bereits verstorbenen Konfirmanden durch das Anzünden von Kerzen gedacht. Der feierliche Abendmahlsgottesdienst wurde musikalisch von Frau Yvonne Wick (Klarinette) und Herrn Helmut Hering (Orgel) schön gestaltet. Zum Abschied erhielt jede Jubilarin und jeder Jubilar eine rote Rose, mit den Wünschen, dass auf den weiteren Lebenswegen möglichst oft rote Rosen blühen mögen.